Klärschlammverwertung als Bestandteil der Kreislaufwirtschaft

Die Entsorgung und Weiterverarbeitung von Klärschlamm wird durch den Gesetzgeber zunehmend strenger geregelt, denn die Bedeutung endliche Ressourcen zurückzugewinnen nimmt stetig zu. Mit der steigenden Bevölkerungsdichte erhöht sich die Menge von anfallendem Klärschlamm und gleichzeitig auch der Bedarf an Nahrung und die damit verbundene Notwendigkeit an Düngemitteln.

Die thermische Klärschlammverwertung von SÜLZLE KOPF SynGas trägt dabei maßgeblich zur Schließung des Nährstoffkreislaufs bei. So wird zum einen die Rückgewinnung von wertvollem Phosphor, zum anderen aber auch weiterhin die Nutzung von Klärschlamm als CO2-neutralem Energieträger ermöglicht.
Voraussetzung für den Erhalt einer phosphorreichen, entgifteten Asche ist eine Monoverwertung des Schlamms. Hier setzen wir mit unserem patentierten Verfahren neue Maßstäbe. Durch die thermischen Klärschlammverwertung von SÜLZLE KOPF SynGas und das daraus resultierende Synthesegas, ist die im Klärschlamm gebundene Energie weitaus effizienter nutzbar. So sind auch bei kleinen Kläranlagen hohe Wirkungsgrade in der Energierückgewinnung aus Klärschlamm möglich. Durch die gesenkten Energiekosten amortisiert sich die Klärschlammverwertungsanlage in wenigen Jahren.

Besonders kleine Kläranlagen finden unter den bisher etablierten Technologien zur thermischen Behandlung keine passende, finanziell tragbare Lösung. Durch eine kompakte, dezentrale Verwertungsanlage auf dem Gelände der Kläranlage entsteht langfristig eine Kosten- und Entsorgungssicherheit. Das Verfahren der Klärschlammverwertung fügt sich optimal in die Prozesse der Kläranlage ein und sorgt für eine flexible Energienutzung vor Ort.

Auch Abnehmer wie Zement- und Kraftwerke, die getrockneten Klärschlamm bisher als Zusatzbrennstoff eingesetzt haben, werden künftig vor der Herausforderung der Phosphorrückgewinnung stehen. Durch die Vorschaltung des SÜLZLE KOPF SynGas Brenngas-Moduls werden die Stoffströme in der Verbrennung getrennt und dadurch die Ausschleusung des Phosphors gewährleistet. Für die Stützfeuerung wird schließlich ein zündfähiges Synthesgas zur Verfügung gestellt.